Biomüll

Die Biomüllsammlung für Leiferer Geschäftskunden findet immer am Dienstag- und Freitagvormittag statt. Die Biomülltonne muss bis spätestens 5.30 Uhr (oder am Vorabend) auf die Straße gestellt werden.

 

Das gehört hinein:

  • Reste von rohem und gekochtem Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch, Nudeln, Reis
  • Brot
  • Kaffeesatz, Teefilter
  • Schnittblumen
  • verfallene Lebensmittel (ohne Verpackung)

Das gehört NICHT hinein:

  • Knochen, Eierschalen, Muschelschalen
  • Flüssige Nahrungsmittel
  • Gegenstände oder Verpackungen aus Metall
  • Säcke aus Kunststoff oder Mater-Bi
  • Windeln
  • Streu für Haustiere

Der Biomüll sollte möglichst direkt in den Behälter gegeben werden. Eventuell können für die Biomüllsammlung ausschließlich Papiersäcke verwendet werden. Es ist möglich, die Biotonne innen mit einem großen Plastiksack auszukleiden, der mit Klebestreifen oder Gummibändern an der Tonne festgemacht werden muss. Bei der Entleerung muss der Plastiksack im Behälter bleiben; er darf nicht mit dem Biomüll in das Müllauto fallen. Somit wird sichergestellt, dass nur reiner Biomüll gesammelt wird.

 

Der Leiferer Biomüll wird in die Vergärungsanlage nach Lana geliefert, wo er zu Kompost und Energie (Methangas) abgebaut wird.

Anleitungen zur Biomüllsammlung finden Sie hier.

Häufig gestellte Fragen

Bald ist ein Feiertag. Wird da die Abfallsammlung ausfallen?

Es kann passieren, dass an gesetzlichen Feiertagen bestimmte SEAB-Dienste ausfallen, bzw. verschoben werden. Eventuelle Verschiebungen anlässlich der Feiertage werden immer ein paar Tage vorher im Bereich News kommuniziert. 

Meine Abfalltonne wurde nicht entleert! Was soll ich tun?

Schreiben Sie eine kurze E-Mail an info@seab.bz.it und geben Sie Ihre genaue Adresse, das Datum der fehlenden Entleerung, die Art des nicht entleerten Behälters (Biomüll- oder Restmülltonne) sowie Angaben zur Kundenart (Privathaushalt oder Unternehmen) an. In kürzester Zeit wird sich ein SEAB-Mitarbeiter um Ihr Anliegen kümmern.

Wieso kann ich keine kompostierbaren/biologisch abbaubaren Säcke für den Biomüll benutzen?

Auch wenn die so genannten Bioplastik-Säcke (sowie andere Produkte aus Bioplastik wie z.B. Teller, Besteck usw.) mit dem Hinweis "100% kompostierbar/biologisch abbaubar" versehen sind, eignen sie sich nicht für die Biomüllsammlung in der Stadt Bozen. Unser Biomüll wird nämlich in die Vergärungsanlage nach Lana geliefert, wo er in einem technisch anspruchsvollen Prozess zu Biogas und Kompost umgewandelt wird. Die Zersetzungszeit der Bioabfälle die wir sammeln (Essensreste) beträgt im Durchschnitt 23 Tage. Die Zersetzungszeit von Bioplastik hingegen kann von 6 Monaten bis zu mehreren Jahren dauern. Deshalb wirkt sich die Präsenz von Bioplastik im Biomüll sehr schlecht auf den gesamten technischen Prozess aus. Außerdem verfangen sich Säcke aus Bioplastik sehr oft in den Zerkleinerungsmessern der Anlage und verursachen so Störungen.

Deshalb bitten wir Sie, ausschließlich die von der SEAB gelieferten Papiersäcke zu verwenden (als Privatkunde können Sie jederzeit am SEAB-Schalter gratis Nachschub holen). Als Alternative eignen sich nur Lebensmittel-Papiersäcke ohne Nylonfenster (z.B. vom Bäcker). Andere Papiersäcke (z.B. von Bekleidungsgeschäften) sind ebenfalls ungeeignet.

Wieso gehören Knochen und Eierschalen nicht in den Biomüll?

Auch wenn Knochen, Muscheln, Obstkerne, Eier- und Nussschalen eigentlich organische Abfälle sind, gehören sie in Bozen nicht in den Biomüll. Unser Biomüll wird nämlich in die Vergärungsanlage nach Lana geliefert, wo er in einem technisch anspruchsvollen Prozess in Biogas verwandelt wird - die harten organischen Abfälle weisen Zersetzungszeiten auf, die den Prozess nicht unterstützen und sie können außerdem Schäden an den Zerkleinerungsmessern der Vergärungsanlage anrichten.

Deshalb bitten wir Sie, sich an die Vorschriften zu halten und solche harten organischen Abfälle in den Restmüll zu geben. Wenn Sie Zweifel daran haben, ob eine bestimmte Abfallart in den Biomüll gehört, konsultieren Sie unser Müll-ABC.