Di., 07/21/2026 - 15:12

Neuer Camper-Parkplatz in der Pfarrhofstraße Straße

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Parcheggio Camper apertura
Auf dem Foto (v.l.n.r.): Ivan Moroder, Kilian Bedin, Johanna Ramoser, Claudio Corrarati und Monia Milan

Neunzehn von SEAB verwaltete Stellplätze für eine maximale Aufenthaltsdauer von 72 Stunden. Die Maßnahme ist Teil der umfassenden Neugestaltung der Parkflächen in diesem Bereich zur Verbesserung von Sicherheit, Funktionalität und Ordnung.

Heute Morgen wurde der neue kostenpflichtige Kurzzeit-Camperparkplatz in der Pfarrhofstraße, gegenüber dem Südeingang des Friedhofs vorgestellt. An der Präsentation nahmen Bürgermeister Claudio Corrarati, die Stadträtin für Mobilität Johanna Ramoser, der Leiter des Amtes für Mobilität Ivan Moroder, SEAB-Präsident Kilian Bedin und die SEAB-Bereichsleiterin Stadt Monia Milan teil.

Der neue, von SEAB verwaltete Bereich verfügt über 19 ausschließlich Wohnmobilen vorbehaltene Parkplätze und ermöglicht ein Parken von maximal 72 Stunden. Die Gebühren betragen 30 Euro pro 24 Stunden (25 Euro bis zu 12 Stunden und 20 Euro bis zu 6 Stunden). Die Maßnahme stellt den ersten Baustein des neuen Verwaltungskonzepts für die Parkplätze in der Pfarrhofstraße dar, mit dem Ziel, eine effizientere Nutzung der Parkflächen zu gewährleisten, zweckentfremdeter Nutzung entgegenzuwirken sowie Sicherheit, Ordnung und Benutzerfreundlichkeit zu verbessern.

Bürgermeister Claudio Corrarati hob die Bedeutung der Maßnahme auch im Hinblick auf den Empfang von Touristen hervor: „Es war wichtig, Wohnmobilisten, die Bozen besuchen möchten, einen eigenen Bereich zur Verfügung zu stellen. Mit einer auf 72 Stunden begrenzten Aufenthaltsdauer können wir diejenigen, die ich als temporäre Bürger – unsere Touristen – betrachte, geordnet und sicher empfangen und ihnen ab ihrer Ankunft in der Stadt einen angemessenen Service bieten.“

Der Bürgermeister erläuterte anschließend die nächsten Schritte zur Fertigstellung der Aufwertung des Areals: „In unmittelbarer Nachbarschaft werden wir den Platz weiter in zwei Abschnitte unterteilen: Ein Teil wird für das ganzjährige Dauerparken von Wohnmobilen bestimmt sein, ebenfalls unter SEAB-Verwaltung, während der verbleibende Teil den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung steht. Auf diese Weise werten wir einen Bereich auf, der im Laufe der Jahre zunehmend an Ordnung und Qualität verloren hatte.“

Die Reorganisation wird auch die anderen Parkplätze in der Zone betreffen. Auf den großen Parkplätzen gegenüber dem Südeingang des Friedhofs und der Sportzone in der Pfarrhofstraße werden Zufahrtsschranken installiert, um unbefugte Einfahrten und zweckentfremdete Nutzungen zu verhindern. „Wir wollen die Qualität dieses gesamten Bereichs weiter steigern. Wer aus dieser Richtung nach Bozen kommt, trifft auf eines der Haupttore zur Stadt: Man muss dort einen ordentlichen, sicheren und einladenden Ort vorfinden – eine echte Visitenkarte unserer Stadt.“

Mobilitätsstadträtin Johanna Ramoser erinnerte daran, dass der neue Camperstellplatz eine der Maßnahmen im Rahmen des umfassenderen Projekts zur Neuordnung der Parkplätze in der Pfarrhofstraße darstellt: „Die drei großen Parkplätze in diesem Bereich sind zwar für unterschiedliche Funktionen vorgesehen, waren in den letzten Jahren jedoch häufig von unsachgemäßer Nutzung und unbefugtem Verbleib von Fahrzeugen betroffen. Dies führte zu Missständen, die wiederholt ein Einschreiten der Ordnungskräfte erforderlich machten. Aus diesem Grund haben wir gemeinsam mit den zuständigen städtischen Ämtern, der Mobilitätskommission und allen Beteiligten einen Prozess gestartet und mehrere Lokalsaugenscheine durchgeführt, um eine dauerhafte und angemessene Lösung zu finden.“

„So ist ein neues Verwaltungskonzept für die drei Parkplätze entstanden, das auf deren spezifischer Zweckbestimmung und den unterschiedlichen Nutzergruppen basiert: Anwohner, Friedhofsbesucher, Nutzer der ansässigen Betriebe und Einrichtungen sowie Wohnmobilisten. Eine klarere Regelung wird es uns ermöglichen, Sicherheit, Ordnung und die Gesamtqualität eines der Haupteingänge der Stadt zu verbessern.“